A real nightmare – ein englischer Kurzfilm der 3a (AHS-Gruppe)

A real nightmare – ein englischer Kurzfilm der 3a (AHS-Gruppe)

Die Englischschüler*innen der 3a (AHS-Gruppe) unter der Leitung von Herrn Krenner nutzten den Teil-Lockdown des 2. Semesters vom vorigen Schuljahr dafür, einen 35-stündigen Workshop zum Filmemachen zu besuchen.  

Wie kam es dazu? Durch die frühzeitige Anmeldung für den Big-Challenge-Contest, einem europaweiten Online-Englischwettbewerb, an dem auch unsere Schule teilnimmt, wurde uns ein Workshop vom weltweit agierenden Englisch-Institut „Interact English“ angeboten. Die Wahl fiel auf den Filmmaking Course, der in 35 Einheiten alle möglichen Aspekte des Filmemachens beleuchtet: Erfinden einer Geschichte, Script schreiben, Kameraeinstellungen kennenlernen, Wissenswertes über Kostüm, Maske und Licht, Filmschnitt, usw. Nachdem im Frühjahr eine Englischeinheit mehr am Stundenplan war, konnten wir an diesem Kurs teilnehmen. Teile davon machten wir während des Englischunterrichts, etliche Übungen mussten wir online machen, und Herr Krenner stellte uns immer wieder Arbeitsaufgaben, die es zu erledigen galt. 

Zuerst ging es einmal darum eine Geschichte zu erfinden. Das Thema für das Jahr 2021 war von „Interact English“ vorgegeben und lautete „My experience in a new world“. Es sollte also um unsere Erfahrungen in einer „neuen“ Welt gehen, einem Leben während einer Pandemie, unter neuen, ungekannten Voraussetzungen. Schulen waren aufgrund von Covid-19 geschlossen, mehrere Lockdowns prägten die vergangenen Monate, viele Menschen starben, die Impfung polarisierte unsere Gesellschaft. Für die Kinder und Jugendlichen bedeutete das aber auch, ihre Freunde nicht mehr sehen zu können, das schulische Leben beschränkte sich auf die vier Wände zu Hause und einen nicht immer reibungslos ablaufenden Online-Unterricht. Auch ihr Leben war extrem betroffen.  

Und einen dieser Aspekte sollten wir herausgreifen, um einen Stoff für einen fünfminütigen Kurzfilm zu finden. Herr Krenner trug uns auf, eine Geschichte zu überlegen, die etwas mit Covid und der Schule, sowie unserer direkten Beziehung dazu betreffen sollte. Aus den verschiedenen Ideen wurden schließlich die Vorschläge von Emily und auch Christine aufgenommen. Wir sprachen in den Stunden und auch beim Online-Unterricht darüber, und so entwickelte sich schließlich die Story, die wir am Ende der Workshop-Einheiten filmen wollten. 

Im Juni, mittlerweile war wieder Präsenzunterricht, kamen wir zum Finale des großen Projekts. Die Dialoge waren geschrieben, die Orte definiert, die Schauspielerinnen besetzt, die Szenenfolge war klar und auch die anderen Aufgaben waren verteilt. Das Einzige, das fehlte, war das Filmen. Und so trafen wir uns an zwei Nachmittagen, um in der leeren Schule und bei Lea im Garten und bei ihr zu Hause alle gemeinsam zu „drehen“. Die vielen kleinen Clips und „Takes“ durften alle nur mit einem normalen Smartphone gemacht werden. Diese Arbeit übernahmen David und Herr Krenner. Am Ende gab es an die 100 Kurzvideos, da ja jede der 20 Szenen einige Male gedreht werden musste, und die es nun zu bearbeiten galt. Herr Krenner machte die Grobarbeit, siebte die schlechteren Aufnahmen aus und stellte die besten Szenen bereit. Den schlussendlichen Filmschnitt mit den Übergängen, also die finale Version, übernahmen Sophie und Lea. 

Herr Krenner schrieb am Ende noch eine kurze englische Zusammenfassung, die für das Einreichen des Filmes für den Abschluss des Projektes notwendig war, und lud dann den Film auf der Interact-English-Plattform hoch. Kurze Zeit später kam die Bestätigung, dass alles passte, und so erhielten wir das Abschlusszertifikat.

Und nun sind wir stolz, euch unseren kurzen Film vorstellen zu dürfen. 

Der Titel lautet „A real nightmare“ – ein wirklicher Alptraum. 

https://www.youtube.com/watch?v=LV1tBiwLEvA 

Anm.: Während des Anschauens müsst ihr wahrscheinlich etwas lauter drehen. Unsere technischen Möglichkeiten, dieses Problem zu beheben, waren leider begrenzt.